Veganer Löwenzahnhonig

Veganer Löwenzahnhonig

Für all jene, die sich vegan ernähren, gibt es hier eine tolle Alternative zum herkömmlichen Bienen Honig! Dieser "Honig" wird zu 100 % aus Löwenzahn hergstellt und kommt dabei ganz ohne Zusatzstoffe aus. Er hält sich super lange und schmeckt außerdem fabelhaft auf frischem Brot. 😉

Du brauchst:

  • 4 kleine Marmeladengläser

  • 4 Händevoll Löwenzahnblüten (ca. 150 - 200 g)

  • 1 Liter Wasser

  • 800 g Zucker

  • Saft einer Bio Zitrone

So geht's:

Die Löwenzahnblüten etwas abstauben und dann mit Wasser bedeckt, ca. 2 Stunden ziehen lassen.
Sind die 2 Stunden rum, die Blüten und das Wasser kurz zum Kochen bringen. Danach wieder abkühlen und über Nacht nochmals zugedeckt ziehen lassen.
Am nächsten Tag das Wasser durch ein Sieb gießen, sodass die Blüten im Sieb hängen bleiben. Diese dann entsorgen.
Zum Löwenzahn-Wasser kommen nun noch der Zucker und der Zitronensaft.
Jetzt wird nochmals alles aufgekocht und so lange geköchelt, bis die Flüssigkeit etwas dicker wird.
Um zu testen, ob der Honig die richtige Konsistenz hat, einfach einen Teelöffel der Menge wegnehmen und auskühlen lassen. Ist die Konsistenz ähnlich echtem Honig, ist der Löwenzahnhonig genau richtig!

Einfaches Bärlauchpesto

Einfaches Bärlauchpesto, perfekt für jede Pasta!

Endlich ist sie da - Die Bärlauchsaison! Wer Bärlauchpesto nicht kaufen, sondern lieber selber machen möchte, für den gibt es hier ein total leckeres, gelingsicheres und auch veganes Rezept! Frisch gepflückt schmeck er natürlich am Besten und keine Sorge, wer Angst hat ihn mit den Maiglöckchen zu verwechseln: Die kommen, wie der Name schon sagt, erst im Mai zum Vorschein. 😉

Du brauchst:

Einen Mixer/Häcksler

  • 100 g frischen Bärlauch
  • 3 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 EL gehackte Cashewnüsse/Cashewbruch
  • 8-10 EL Olivenöl
  • ca. 50 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Saft einer halben ausgepressten Zitrone
  • (wer das Pesto nicht vegan möchte, kann auch noch etwas Hartkäse ergänzen)

So geht's:

Die Sonnenblumenkerne kurz, ohne Öl, anrösten. Darauf achten, dass sie nicht verbrennen! Die Cashewnüsse in 50 ml. Wasser, ca. 10 min. lang einweichen. Nun alle Zutaten in den Mixer geben und kurz häckseln, bis das Pesto die gewünschte Konsistenz erreicht hat. In ein sauberes Glas füllen und nochmals mit Olivenöl bedecken, bis das Pesto vollkommen umschlossen ist.  Wenn ihr etwas vom Pesto nehmt, immer wieder neu mit Olivenöl bedecken. So stellt ihr sicher, dass es sich auch einige Zeit lang hält.

Ihr könnt das Pesto auch im Kühlschrank lagern. Dann etwas weniger Öl zum Bedecken verwenden, da Olivenöl bei Kühlschrank Temperatur fest wird!

Eure Elly

Geheimtipp Osterbrot

Geheimtipp Osterbrot

Dieses besondere Osterbrot ist zu Ostern immer das absolute Highlight! Nicht nur, weil es unglaublich schön aussieht, sondern, weil es einfach so luftig und locker wird, wie es ein Osterbrot nur selten ist! Warum das so ist? Das liegt an einer super einfachen, aber ausschlaggebenden Technik, die nur aus 2 Zutaten besteht.
Gefärbt wird das Osterbrot außerdem nur ganz natürlich, in diesem Fall mit Kernöl. Ihr könnt euer Brot auch mit anderen, natürlichen Hilfsmitteln färben, wie etwa mit Spinat, rote Beete oder leckerer Osterschoki. 😉

Zutaten Paste (mit dieser Paste aus Wasser und Mehl, bekommst du dein Brot so schön luftig). Hier erfährst du, wie's geht:

  • 50 g Mehl
  • 250 ml Wasser

Mehl und Wasser in einen Topf geben und bei niedriger Hitze, so lange rühren, bis eine dicke Paste entsteht. Die Paste sollte dabei nicht mehr als 60 Grad bekommen, sprich nicht kochen oder zu heiß werden, sonst brennt sie an! Die Paste danach vom Herd nehmen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. Wenn ihr wollt, könnt ihr die Paste auch schon am Vortag machen und dann einfach über Nacht kühl stellen. Wenn ihr das macht, die Paste am nächsten Tag zuerst bei Zimmertemperatur warm werden lassen und erst dann weiterverarbeiten.

Zubereitung, zusammen mit dem Osterbrotteig:

Nun nehmt ihr euer Osterbrot Rezept, bestehend aus Mehl, Hefe, Eiern, Zucker, Salz, Milch und Butter und verwendet pro 300 g Mehl, 75 g der selbstgemachten Paste.
Den Teig stellt ihr nun nach eurem Rezept her, nur, dass ihr zum Teig auch die Paste gebt. Wenn sich nach dem Kneten alles gut miteinander verbunden hat, den Teig einfach wie üblich rasten lassen und danach weiterverarbeiten.

Teigmuster:

Wer seinem Brot noch das gewisse Etwas verleihen will, der kann es nun noch nach Belieben einfärben. Nach der Gehzeit, ca. 1/3 des Teiges wegnehmen und mit Kernöl o.ä. einfärben. Es reichen ein paar Tropfen. Den Teig danach so lange kneten, bis er die gewünschte Farbe erreicht hat. In der Schritt für Schritt Anleitung seht ihr nun, wie ihr die Marmorierung am besten hinbekommt. Der Teig wird dafür einfach mehrmals umgeschlagen. Zum Schluss sollte die helle Farbe, die dunkle umschließen und ihr könnt das Brot in eine Kastenform setzen.

Ein kleiner Tipp: den Teig in der Form nochmals zugedeckt, ca. 15 Min. rasten lassen und zuvor mit etwas Milch bestreichen. Danach mit einer Gabel, mehrmals bis zum Boden einstechen, so entstehen im Brot keine Luftlöcher/Hohlräume! Das Brot danach nochmals mit Milch oder Eiern bestreichen und nach eurem Rezept fertig backen.

 

 

 

 

 

 

Eure Elly

Ingwer-Honig-Limonade

Fasten, mit selbstgemachter Ingwer-Honig-Limonade

Mit dieser selbstgemachten Ingwer-Honig-Limonade, ist Fasten jetzt so einfach, wie noch nie! Der perfekte Energiebooster für Körper und Geist und mit Abstand das beste Hausmittel, gegen alle möglichen Viren! Der Ingwer ist ein so tolles Gewürz. Er stärkt unser Immunsystem, wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.
Außerdem hilft er super gegen Übelkeit und wirkt auch gegen Menstruationsbeschwerden!

Du brauchst nur wenige Zutaten und kannst dir dein Immungetränk total einfach selbst zubereiten.

Zutaten:

  • 1 Liter Wasser
  • 1 Zitrone
  • 35 g Ingwer (je mehr, umso schärfer)
  • 2 EL Honig

So geht's:

Den Ingwer schälen und in Stücke schneiden. Das Wasser, zusammen mit dem Ingwer und dem Saft einer ausgepressten Zitrone zum Kochen bringen. Das aufgekochte Zitronenwasser vom Herd nehmen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Abseihen, den Honig danach zugeben, verrühren und im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen.
Wenn du ein Fan von Heißgetränken bist, kannst du das Getränk auch super als Tee verwenden!
Wärmt Körper und Seele zugleich!

Eure Elly

Energiebällchen, Energiekugeln

Energiebällchen, Energiekugeln

Wer kennt sie nicht, die kleinen runden Kügelchen, die es in jeder erdenklichen Art zu kaufen gibt. Manche davon sind natürlich, manche davon weniger. Viele davon enthalten leider massenweise Zutaten und Bindemittel, damit sie in Form und Konsistenz möglichst lange gleich bleiben. Damit ihr euch den perfekten Zwischendurch-Snack jetzt auch zuhause zaubern könnt, gibt es hier ein total einfaches Rezept, ohne lange Mix- oder Einweichzeit! Außerdem könnt ihr eure Kugeln in jedem Topping wenden, das euch gerade in den Sinn kommt und somit das Grundrezept immer wieder neu kreieren!

Grundzutaten:

  • 80 g Haferflocken
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 200 g gemahlene Walnüsse
  • 200 g entsteinte Datteln oder Rosinen
  • 2 Stk. Bananen
  • 50 g Kokosraspeln oder gehackte Cranberries
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Kakao
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Öl
  • Wasser nach Bedarf

 

Toppings (meine Favoriten):

  • gehackte Kürbiskerne
  • gehackte Pistazien oder Haselnüsse
  • Kokosraspeln
  • Schokoraspeln
  • gehackte Cranberries (diese am besten gleich im Teig mitverarbeiten, siehe oben)

So geht's:

Bitte nur einen leistungsstarken Mixer verwenden!
Alle Zutaten inkl. Öl, aber ohne Wasser, mit einem Mixer/Blender mixen/häckseln. Die Masse immer wieder umrühren und mit einem Spatel nach unten zu den Messern drücken, danach wieder weiter mixen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis eine breiige, sämige Masse entsteht. Wasser nach Bedarf zugeben, damit die Masse etwas cremiger wird (sie sollte allerdings nicht zu flüssig sein, daher nur schluckweise zugeben!).
Wenn ihr einen Mixer habt, der weniger leistungsstark ist, könnt ihr die Samen und Nüsse zuvor etwas im Ofen rösten, dann lassen sie sich später besser mixen!

Danach direkt Kugeln formen und in den von euch gewählten Toppings wenden. Die Kugeln sind direkt verzehrfertig. Für eine lange Haltbarkeit am besten im Kühlschrank lagern.

EINFACH.WUNDERBAR.WANDELBAR.

Eure Elly

Veganer Tomatenaufstrich

Veganer Tomatenaufstrich

Kennt ihr das Gefühl, wenn man sich nach einem langen Winter schon nach den sonnengereiften Tomaten aus dem Spätsommer sehnt? Wenn man jetzt am liebsten in den Garten gehen würde, um sich ein paar davon zu holen?

Uns ist es wichtig, so regional und saisonal wie möglich einzukaufen. Daher kommen Tomaten bei uns im Jänner auch nicht auf den Tisch.

Zum Glück können wir mit getrockneten Tomaten Abhilfe schaffen! Sie sind herrlich aromatisch und schon eine kleine Menge davon, zaubert das Gefühl des Sommers in unsere Küchen.
Damit ihr euch jetzt ganz schnell ein bisschen Sommer direkt zu euch nachhause holen könnt, gibt es hier ein einfaches Rezept:

Du brauchst:
- 100 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
- 100 g Sonnenblumenkerne
- 3 EL Olivenöl
- 1 Handvoll Basilikum (im Winter könnt ihr euch auch mit getrockneten Kräutern austoben, wie etwa Rosmarin, Thymian, Bonenkraut etc.)
1/2 TL Rohrohrzucker - Rohrohrzucker enthält weniger Verarbeitungsschritte und schmeckt etwas weniger süß. Du kannst auch etwas anderes zum Süßen nehmen oder ganz auf den Zucker verzichten.
4 EL Wasser
Salz und Pfeffer nach Geschmack

So geht’s:
Die Tomaten etwas abtropfen lassen und grob schneiden. Den Basilikum oder die getrockneten Kräuter zerkleinern. In einem Mixer, alle Zutaten zusammenmischen und so lange mixen, bis eine homogene Masse entsteht. Der Aufstrich hält sich gut verschlossen, ca. 1 Woche im Kühlschrank.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Elly

Schneebrot, Schneekuchen

Schneebrot, Schneekuchen

Viele von euch haben mich schon nach dem Rezept gefragt, denn unter Schneebrot kann man sich ja erst einmal nicht wirklich etwas vorstellen. Das Rezept ist einfach total cool, wenn man mal Lust auf einen Snack hat, sich aber nicht entscheiden kann, ob es lieber Brot oder Kuchen sein soll. Für den Jänner passt das Schneebrot ohnehin perfekt und vielleicht können es sich manche auch schon denken, dass sich bei einem Schneebrot eigentlich nur um Eischnee handeln kann.
Doch das ist nur die halbe Wahrscheit, denn wer das Brot vegan probieren möchte, kann sich auch mit Aquafaba, dem veganen Eischneeersatz, weiterhelfen. Den könnt ihr mit Kichererbsen ganz einfach und schnell zu Hause selber machen (siehe unten).

Rezept
Du brauchst:
- 4 Eiklar oder vegan: 2 Dosen gekochte Kichererbsen (Erklärung unten)
- 40 g zerlassene Butter oder pflanzlicher Ersatz -> Bei pflanzlicher Margarine, würde ich auf eine gute Qualität achten. Margarine enthält oft ungesunde Transfette, da sie industriell hergestellt werden muss. Es gibt aber auch hochwertige pflanzliche Ersatzprodukte, die ihr am Besten in einem Bioladen bekommt.
- 100 g Weizenvollkornmehl
- 85 g Zucker
- Handvoll gehackte Nüsse nach Wahl
- Handvoll Rosinen oder Cranberries
- 50 g gehackte Schokolade
1 gehäufter TL Backpulver (Reinweinsteinbackpulver)
1 Prise Salz

 So geht's:
Die Eier trennen. Die Eiklar mit der Prise Salz und dem Zucker steif schlagen. Dafür den Zucker, unter ständigem Mixen, langsam in die Eiklarmasse einrieseln lassen. So lange mixen, bis ein steifer, weißer Schnee entsteht. Das Backrohr auf 160 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die zerlassene Butter zum Eischnee geben und vorsichtig unterheben. Die Butter sollte nicht kochend heiß sein, damit der Eischnee steif bleibt. Die trockenen Komponenten miteinander vermischen und dann vorsichtig nach und nach zur Eischneemasse geben. Vorsichtig unterheben, bis sich alle Komponenten miteinander verbunden haben (der Teig klebt dann etwas). Eine Rehrückenform (oder eine Kastenform) einfetten und den Teig darin verteilen. Das Brot ca. 28-30 Minuten backen. Noch warm stürzen. Das Brot/der Kuchen kann auch schon warm gegessen werden.

Veganer Eischnee: Wenn du auf die Eiklar verzichten möchtest, kannst du dir dein Aquafaba ganz einfach zu Hause machen. Dafür Kichererbsen aus der Dose abtropfen lassen und das Wasser in einem Gefäß auffangen - nicht wegschütten! Diese Wasser dann gut aufschlagen, bis es so weiß wird, wie Eischnee. Den Vorgang mit dem Zucker gleich machen, als würdest du Eiklar verwenden.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Elly

Gesunder Schokosnack, aus gerettetem Brot

Altes Brot? Kein Problem!

Die beliebten Chocolate Fudges sind momentan in aller Munde und begeistern mit ihrem saftigen, Brownie-Geschmack. Sie sind etwas schmalzig und patzig, doch gerade das macht sie so wunderbar einzigartig! Die Fudges könnt ihr nun auch selbst, kinderleicht herstellen und ganz nach eurem Geschmack variieren!

Wie ihr dabei gleichzeitig auch euer altes Brot loswerden könnt, erfahrt ihr nun:

Du brauchst:

  • altes Brot
  • 100 g Haferflocken
  • 50 g Mehl (z.B. Mandelmehl oder Dinkelvollkornmehl)
  • Handvoll Datteln oder Rosinen
  • 2-3 EL Honig
  • etwas Wasser
  • Handvoll gehackte Nüsse
  • 50 g Kochschokolade
Und so geht's:

Brot erst kurz in warmen Wasser einweichen.
Alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben und zusammen mit dem aufgeweichten Brot vermischen. Wasser hinzufügen, bis ein klebriger Teig entsteht.
Die Masse nun dünn auf ein Blech streichen (zuvor mit Backpapier auslegen) und bei 150° Heißluft goldbraun backen.

Die Kochschokolade mit ein paar Tropfen Öl (z.B. Nussöl) zum Schmelzen bringen und über die Masse streichen.
Schnitten schneiden und anschließend im Kühlschrank auskühlen lassen.

Bio-Urmutvollkornbrot

Darf es mal ein URMUT sein?

Ich helfe euch mal ein bisschen auf die Sprünge, denn Urmut ist vorab nichts weiter als ein Urgetreide, auch bekannt unter dem Namen "Kamut". Ganz richtig ist allerdings auch dieser Name nicht, denn ursprünglich nennt sich das Getreide "Khorasan-Weizen". Den Begriff "Kamut" haben sich Bauern aus den USA schon vor einiger Zeit schützen lassen, weshalb man das Getreide in Österreich auch nicht einfach "Kamut" nennen darf.

Doch auch wenn Urmut nun gleich Kamut, was genau ist es, dass das Urgetreide so speziell macht?
Diese Getreide waren eine der ersten Sorten, die für den herkömmlichen Ackerbau kultiviert wurden, darunter etwa auch Einkorn oder Dinkel.
Wie der Name "Ur" schon vermuten lässt, haben diese speziellen Sorten auch schon einige tausend Jahre auf dem Buckel. Da ist es keine Schande, wenn man als uralt bezeichnet wird. 😉
Genau das macht auch ihren Wert aus. Stolze 5,00 € für eine Packung sind dabei keine Seltenheit! Wer jetzt erstmal schluckt, braucht sich keine Sorgen zu machen. Schon eine kleine Menge Mehl reicht oft aus, um den tollen Geschmack des Getreides zu entfalten! Urmutvollkornmehl beispielsweise, zeichnet sich durch eine enorm gelbe Farbe aus. Backt man also etwas mit Urmut, könnte man meinen, es seien mindestens 10 Eier im Teig verarbeitet worden. Doch nicht nur das, auch der Geschmack zeugt von Einzigartigkeit! Das Urmutvollkornmehl, weißt einen leicht süßen Geschmack auf, weshalb es sich auch perfekt mit etwas Honig kombinieren lässt. Das Gebäck bekommt durch das Mehl außerdem eine schöne feste Textur, ein toller Effekt, den man sich, etwa beim Backen von Brot, zunutze machen kann!

Wie einfach nun auch du dein perfektes Vollkornbrot zaubern kannst, sogar mit einem Urgetreide, erfährst du jetzt:

Ein Tipp vorweg: Verwende beim Backen mit Vollkornmehl immer lieber eine Bio-Variante. Konventionelles Getreide wird oft gespritzt, beim herkömmlichen Mehl nicht weiter tragisch, da das Korn ohnehin entfernt wird und nur der stärkehaltige Mehlkörper über bleibt. Beim Vollkornmehl allerdings bleibt das Korn ganz. Das enthält noch alle wertvollen Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe, kann aber bei konventionellem Getreide auch noch Spritzrückstände vorweisen. Daher hier lieber erstmal bei der Bio-Variante bleiben!

Und das benötigst du für dein schnelles Vollkornbrot:

  • 250 g Bio-Weizenvollkornmehl
  • 250 g Bio-Urmutvollkornmehl (natürlich kannst du auch 500 g Weizenvollkornmehl nehmen oder mit einem anderen Vollkornmehl deiner Wahl, kombinieren)
  • 35 g Leinsamen ganz (oder Saaten oder Nüsse deiner Wahl)
  • 14 g Salz
  • 14 g Trockenhefe (das sind etwa 1½ bis 2 kleine Packungen)
  • 1 EL Honig
  • 1 Schuss Apfelessig
  • ca. 400 ml warmes Wasser

Und so funktioniert's:

Den Teig für etwa 10 Minuten in der Küchenmaschine kneten.
Wenn sich der Teig beginnt vom Rand der Küchenmaschine zu lösen, den Teig samt der Schüssel für etwa 30 Minuten, bei ca. 40 Grad Ober/Unterhitze im Backrohr gehen lassen.

In der Zwischenzeit eine Kastenform mit Backpapier auslegen oder gut einfetten, damit nichts kleben bleibt. Jetzt den Teig mit der Schüssel aus dem Rohr holen und direkt (ohne kneten) in die Form geben. Den Teig gleichmäßig in der Form verteilen. Den Teig mit etwas Wasser glatt streichen und nochmals für etwa 15 Minuten in der Form gehen lassen. In der Zwischenzeit das Backrohr auf etwa 160 Grad Umluft vorheizen. Das Brot anschließend für etwa 50 bis 60 Minuten backen.

Der Honig im Brot eignet sich super als Frühstücksvariante und gibt dem Brot, zusammen mit dem Apfelessig, ein leicht malziges Aroma. Außerdem ist auch der Leinsamen eine wahre Ballaststoffbombe, der den Darm schon morgens so richtig in Fahrt bringt! 😉