Ingwer-Honig-Limonade

Fasten, mit selbstgemachter Ingwer-Honig-Limonade

Mit dieser selbstgemachten Ingwer-Honig-Limonade, ist Fasten jetzt so einfach, wie noch nie! Der perfekte Energiebooster für Körper und Geist und mit Abstand das beste Hausmittel, gegen alle möglichen Viren! Der Ingwer ist ein so tolles Gewürz. Er stärkt unser Immunsystem, wirkt antibakteriell und entzündungshemmend.
Außerdem hilft er super gegen Übelkeit und wirkt auch gegen Menstruationsbeschwerden!

Du brauchst nur wenige Zutaten und kannst dir dein Immungetränk total einfach selbst zubereiten.

Zutaten:

  • 1 Liter Wasser
  • 1 Zitrone
  • 35 g Ingwer (je mehr, umso schärfer)
  • 2 EL Honig

So geht's:

Den Ingwer schälen und in Stücke schneiden. Das Wasser, zusammen mit dem Ingwer und dem Saft einer ausgepressten Zitrone zum Kochen bringen. Den Honig zugeben, alles gut verrühren und aufkochen lassen. Das Gemisch vom Herd nehmen und ca. 15 Minuten ziehen lassen. Abseihen und im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen.
Wenn du ein Fan von Heißgetränken bist, kannst du das Getränk auch super als Tee verwenden!
Wärmt Körper und Seele zugleich!

Eure Elly

Einfache Valentinsmenüs

Einfache Valentinsmenüs, vegetarisch/vegan

Leider müssen Gastro und Co. aufgrund des Lockdowns ja noch immer geschlossen haben und so können wir auch heuer unser alljährliches Valentinsdinner nicht auswärts genießen. Aber kein Problem! Mit diesen 3 super einfachen Valentinsmenüs könnt ihr eure Lieben heuer ganz einfach von zuhause aus bekochen und das ganz ohne viel Tamtam. Los geht's!

Menü 1: Pasta zum Verlieben

Vorspeise Vogerlsalat mit Brotcroutons und Käferbohnen

  • gewaschener Vogerlsalat
  • Brotwürfel aus altem Brot
  • gekochte Käferbohnen
  • Essig, Kernöl
  • Salz

altes Brot in kleine Würfel schneiden und in Öl anbraten, bis sie schön knusprig sind. Käferbohnen zum Salat geben und mit Essig, Öl und Salz abmachen. Brotwürfel darüber verteilen.

Hauptspeise Tomaten Feta Pasta aus dem Ofen

  • 250 g Nudeln deiner Wahl
  • 400 ml Wasser
  • 200 g Feta
  • 200 g kleine Tomaten oder 50 g eingelegte Tomaten
  • 2-3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer, Gewürze

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Alle Zutaten nacheinander in eine Auflaufform schichten: Zuerst die Nudeln, darüber das Wasser gießen. Den Feta in die Mitte legen und die Tomaten über die Form verteilen. Olivenöl über die Nudeln verteilen und den Knoblauch hineingeben. Salz, Pfeffer und Co. über die gesamten Zutaten streuen und dann etwa 25-30 Minuten backen, bis die Pasta al dente ist. Die fertige Pasta aus dem Ofen nehmen, alle Zutaten miteinander verbinden und heiß servieren.

Nachspeise Joghurt-Vanille-Nockerl in warmer Beerensauce

  • 200 g Joghurt
  • 200 g Frischkäse
  • 70 g Zucker
  • 2 Pkg. Bourbon-Vanillezucker
  • 4 Blatt Gelatine oder Agar Agar
  • Tiefgefrorene Beeren

Die Gelatine kurz in Wasser einweichen, ca. 5 Minuten (Agar Agar nach Packungsanleitung). Danach ausdrücken und mit ein paar Esslöffeln Wasser kurz in einem Topf erwärmen. Inzwischen das Joghurt und den Frischkäse mit dem Zucker und dem Zitronensaft gut vermengen, bis eine glatte Masse entsteht. Die warme Gelatine zur Masse geben und so lange rühren, bis sich alles gut miteinander verbunden hat. Darauf achten, dass keine Klumpen entstehen. Die Masse dann kaltstellen. In der Zwischenzeit, die Beeren in einem Topf erwärmen und danach etwas pürieren. Aus der gekühlten Masse, mit einem Suppenlöffel, Nockerl ausstechen und anschließend mit der warmen Beerensauce servieren.

Menü 2: Risottotraum, vegan

Aperitif Beeren-Cocktail

  • 150 g tiefgekühlte Beeren
  • Saft einer Zitrone
  • 80 ml Gin
  • 3-4 EL brauner Zucker
  • 400 ml Prosecco

Ein paar Beeren bei Seite legen, zum Garnieren später. Restliche Beeren erwärmen und pürieren. Durch ein Sieb streichen und kurz kaltstellen. Anschließend mit den restlichen Zutaten vermengen und in Gläsern servieren.

Hauptspeise Weißwein Risotto mit frischen Pilzen

  • 100 g Risotto Reis
  • 6 Chamignons oder 50 g Pilze eurer Wahl
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 ml Weißwein
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Gewürze

Die Pilze, Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Danach kurz in Olivenöl anbraten. Den Reis zugeben und kurz mitanschwitzen. Die Masse mit Weißwein ablöschen und danach mit Gemüsebrühe aufgießen. Würzen. Auf niedriger Stufe kochen lassen, bis der Reis schön weich und "klebrig" ist. Immer wieder umrühren.

Nachspeise Kichererbsen Schokomousse

  • 150 g vegane Zartbitterschokolade
  • etwas Salz
  • 1 Dose Kichererbsen (Abtropfegewicht ca. 250-270 g)

Schokolade über dem Wasserbad langsam schmelzen und etwas Salz zugeben. In der Zwischenzeit die Kichererbsen abseihen und die Flüssigkeit auffangen! Die Flüssigkeit steif mixen (veganer Eischnee). 100 bis 110 g der geschmolzenen Schokolade langsam unter die vegane Eischneemasse heben. Die Masse danach kaltstellen. Die gekochten Kichererbsen mit der restlichen Schokolade zu einem sämigen Brei pürieren (evtl. etwas Wasser oder Öl zugeben, damit es schön cremig wird. In kleine Gläser, zuerst die Kichererbsen-Schoko-Masse schichten. Darüber das vegane Schokomousse verteilen. Nach Wunsch garnieren.

Menü 3: Candle-light-Lachs

Vorspeise Kürbiscremesuppe

  • 400 g Kürbis (Hokkaido, Muskatkürbis,...)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Olivenöl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Gewürze
  • Muskatnuss
  • (3 EL Sauerrahm)

Die Zwiebel und den Knoblauch kurz in Öl anschwitzen. Den Kürbis fein würfeln und kurz mitanbraten. Mit der Brühe aufgießen, würzen und so lange köcheln lassen, bis der Kürbis sehr weich ist. Die Suppe (nach Wunsch mit Sauerrahm) pürieren und vor dem Servieren mit Kürbiskernöl, Sonnenblumenkernen etc. garnieren.

Hauptspeise gebratener Lachs auf Wintergemüse

  • 2 Lachsfilets
  • 1/2 Zitrone
  • Olivenöl
  • Balsamico
  • Schuss Wasser
  • Wintergemüse nach Wahl (Kohlsprossen, Karotten, Kartoffeln, Pastinake, Rote Rüben etc.)
  • Salz, Pfeffer, Gewürze

Die Filets würzen mit etwas Zitronensaft beträufeln und in einer Pfanne zuerst scharf auf der Unterseite anbraten, danach zugedeckt bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis das Fleisch zart rosa ist. Das Wintergemüse klein schneiden und würzen. Mit Olivenöl und etwas Balsamico marinieren. Im vorgeheizten Backrohr bei 180 Grad so lange braten lassen, bis das Gemüse weich ist. Zusammen servieren.

Nachspeise warmer Apfel Nusskuchen

Das Rezept vom Apfelnusskuchen findet ihr direkt auf der Homepage in der Rezeptesammlung!

Energiebällchen, Energiekugeln

Energiebällchen, Energiekugeln

Wer kennt sie nicht, die kleinen runden Kügelchen, die es in jeder erdenklichen Art zu kaufen gibt. Manche davon sind natürlich, manche davon weniger. Viele davon enthalten leider massenweise Zutaten und Bindemittel, damit sie in Form und Konsistenz möglichst lange gleich bleiben. Damit ihr euch den perfekten Zwischendurch-Snack jetzt auch zuhause zaubern könnt, gibt es hier ein total einfaches Rezept, ohne lange Mix- oder Einweichzeit! Außerdem könnt ihr eure Kugeln in jedem Topping wenden, das euch gerade in den Sinn kommt und somit das Grundrezept immer wieder neu kreieren!

Grundzutaten:

  • 80 g Haferflocken
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 200 g gemahlene Walnüsse
  • 200 g entsteinte Datteln oder Rosinen
  • 2 Stk. Bananen
  • 50 g Kokosraspeln oder gehackte Cranberries
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g Kakao
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Öl
  • Wasser nach Bedarf

 

Toppings (meine Favoriten):

  • gehackte Kürbiskerne
  • gehackte Pistazien oder Haselnüsse
  • Kokosraspeln
  • Schokoraspeln
  • gehackte Cranberries (diese am besten gleich im Teig mitverarbeiten, siehe oben)

So geht's:

Bitte nur einen leistungsstarken Mixer verwenden!
Alle Zutaten inkl. Öl, aber ohne Wasser, mit einem Mixer/Blender mixen/häckseln. Die Masse immer wieder umrühren und mit einem Spatel nach unten zu den Messern drücken, danach wieder weiter mixen. Diesen Vorgang so lange wiederholen, bis eine breiige, sämige Masse entsteht. Wasser nach Bedarf zugeben, damit die Masse etwas cremiger wird (sie sollte allerdings nicht zu flüssig sein, daher nur schluckweise zugeben!).
Wenn ihr einen Mixer habt, der weniger leistungsstark ist, könnt ihr die Samen und Nüsse zuvor etwas im Ofen rösten, dann lassen sie sich später besser mixen!

Danach direkt Kugeln formen und in den von euch gewählten Toppings wenden. Die Kugeln sind direkt verzehrfertig. Für eine lange Haltbarkeit am besten im Kühlschrank lagern.

EINFACH.WUNDERBAR.WANDELBAR.

Eure Elly

Suppenwürze selbstgemacht

Suppenwürze selbstgemacht

Diese selbstgemachte Suppenwürze ist perfekt für deine Gemüsebrühe! Viele Omas kennen das bestimmt noch von früher, denn so eine selbstgemachte Suppenwürze ist beinahe unendlich lange haltbar! Außerdem kann man sich dabei richtig austoben, denn was letztendlich in deine Suppe kommt, entscheidest nur du ganz alleine. Hier erfährst du wie es geht und welche Zutaten ich dir dafür unbedingt empfehlen kann!

Zutaten (Meine Favoriten):

  • Sellerie
  • Lauch
  • Karotten
  • Petersilie
  • Petersilienwurzel

Zutaten:
1 Bund Suppengrün 500 g
100 g Salz

So geht's:

  1. Suppengrün waschen, nach Bedarf schälen und grob würfeln.
  2. Suppengrün und Salz in eine Küchenmaschine geben. 60-120 Sekunden häckseln, zwischendurch Pausen machen und Paste mit einem Spachtel von den Rändern schieben.
  3. In saubere, am besten ausgekochte Schraubverschlussgläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren.
  4. Wie bei normaler Gemüsebrühe 1 TL Gemüsebrühe auf 250 ml Wasser verwenden.

Lasst es euch schmecken!

Eure Elly

Veganer Tomatenaufstrich

Veganer Tomatenaufstrich

Kennt ihr das Gefühl, wenn man sich nach einem langen Winter schon nach den sonnengereiften Tomaten aus dem Spätsommer sehnt? Wenn man jetzt am liebsten in den Garten gehen würde, um sich ein paar davon zu holen?

Uns ist es wichtig, so regional und saisonal wie möglich einzukaufen. Daher kommen Tomaten bei uns im Jänner auch nicht auf den Tisch.

Zum Glück können wir mit getrockneten Tomaten Abhilfe schaffen! Sie sind herrlich aromatisch und schon eine kleine Menge davon, zaubert das Gefühl des Sommers in unsere Küchen.
Damit ihr euch jetzt ganz schnell ein bisschen Sommer direkt zu euch nachhause holen könnt, gibt es hier ein einfaches Rezept:

Du brauchst:
- 100 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
- 100 g Sonnenblumenkerne
- 3 EL Olivenöl
- 1 Handvoll Basilikum (im Winter könnt ihr euch auch mit getrockneten Kräutern austoben, wie etwa Rosmarin, Thymian, Bonenkraut etc.)
1/2 TL Rohrohrzucker - Rohrohrzucker enthält weniger Verarbeitungsschritte und schmeckt etwas weniger süß. Du kannst auch etwas anderes zum Süßen nehmen oder ganz auf den Zucker verzichten.
4 EL Wasser
Salz und Pfeffer nach Geschmack

So geht’s:
Die Tomaten etwas abtropfen lassen und grob schneiden. Den Basilikum oder die getrockneten Kräuter zerkleinern. In einem Mixer, alle Zutaten zusammenmischen und so lange mixen, bis eine homogene Masse entsteht. Der Aufstrich hält sich gut verschlossen, ca. 1 Woche im Kühlschrank.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Elly

Schneebrot, Schneekuchen

Schneebrot, Schneekuchen

Viele von euch haben mich schon nach dem Rezept gefragt, denn unter Schneebrot kann man sich ja erst einmal nicht wirklich etwas vorstellen. Das Rezept ist einfach total cool, wenn man mal Lust auf einen Snack hat, sich aber nicht entscheiden kann, ob es lieber Brot oder Kuchen sein soll. Für den Jänner passt das Schneebrot ohnehin perfekt und vielleicht können es sich manche auch schon denken, dass sich bei einem Schneebrot eigentlich nur um Eischnee handeln kann.
Doch das ist nur die halbe Wahrscheit, denn wer das Brot vegan probieren möchte, kann sich auch mit Aquafaba, dem veganen Eischneeersatz, weiterhelfen. Den könnt ihr mit Kichererbsen ganz einfach und schnell zu Hause selber machen (siehe unten).

Rezept
Du brauchst:
- 4 Eiklar oder vegan: 2 Dosen gekochte Kichererbsen (Erklärung unten)
- 40 g zerlassene Butter oder pflanzlicher Ersatz -> Bei pflanzlicher Margarine, würde ich auf eine gute Qualität achten. Margarine enthält oft ungesunde Transfette, da sie industriell hergestellt werden muss. Es gibt aber auch hochwertige pflanzliche Ersatzprodukte, die ihr am Besten in einem Bioladen bekommt.
- 100 g Weizenvollkornmehl
- 85 g Zucker
- Handvoll gehackte Nüsse nach Wahl
- Handvoll Rosinen oder Cranberries
- 50 g gehackte Schokolade
1 gehäufter TL Backpulver (Reinweinsteinbackpulver)
1 Prise Salz

 So geht's:
Die Eier trennen. Die Eiklar mit der Prise Salz und dem Zucker steif schlagen. Dafür den Zucker, unter ständigem Mixen, langsam in die Eiklarmasse einrieseln lassen. So lange mixen, bis ein steifer, weißer Schnee entsteht. Das Backrohr auf 160 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die zerlassene Butter zum Eischnee geben und vorsichtig unterheben. Die Butter sollte nicht kochend heiß sein, damit der Eischnee steif bleibt. Die trockenen Komponenten miteinander vermischen und dann vorsichtig nach und nach zur Eischneemasse geben. Vorsichtig unterheben, bis sich alle Komponenten miteinander verbunden haben (der Teig klebt dann etwas). Eine Rehrückenform (oder eine Kastenform) einfetten und den Teig darin verteilen. Das Brot ca. 28-30 Minuten backen. Noch warm stürzen. Das Brot/der Kuchen kann auch schon warm gegessen werden.

Veganer Eischnee: Wenn du auf die Eiklar verzichten möchtest, kannst du dir dein Aquafaba ganz einfach zu Hause machen. Dafür Kichererbsen aus der Dose abtropfen lassen und das Wasser in einem Gefäß auffangen - nicht wegschütten! Diese Wasser dann gut aufschlagen, bis es so weiß wird, wie Eischnee. Den Vorgang mit dem Zucker gleich machen, als würdest du Eiklar verwenden.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Eure Elly

Vegane Linsen Suppe

Vegane rote Linsen Suppe, perfekt für die Winterzeit!

Eine Suppe aus Linsen schmeckt einfach wunderbar und versorgt uns mit massenhaft pflanzlichen Proteinen. Mit Linsen kann man herrliche vegane Rezepte zaubern, wie etwa Linseneintöpfe, Linsenbraten uvm. Aber dazu ein andermal. Heute widmen wir uns ganz den roten Linsen, die wir in einer veganen Linsensuppe perfekt zur Geltung bringen werden. Wärmend und gleichzeitig sattmachend und nahrhaft. Was will man im Winter mehr!

Rezept
Du brauchst:

  • 1 Zwiebel
  • etwas gehackten Ingwer
  • 200 g rote Linsen
  • Currypulver (kein Muss)
  • 2-3 Karotten (wenn du keine Karotten hast, kannst du stattdessen einfach mehr rote Linsen nehmen (ca. 400 g)
  • ca. 750-800 ml Gemüsebrühe (dafür brauchst du etwa 1 1/2 bis 2 Suppenwürfel, die du zuvor in Wasser auflöst und zum Kochen bringst)
  • 400 ml Pflanzendrink
  • etwas Salz und Pfeffer
  • 1/2 Zitrone
  • 1 EL Öl zum Anbraten
  • Gewürze, die du gerne hast.

So geht's:
Die Zwiebel fein hacken, die Karotten in kleine Stücke schneiden und in Öl anschwitzen. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Linsen zugeben und dann mit der heißen Brühe aufgießen. Danach alles so lange bei niedriger Hitze kochen lassen, bis die Linsen sehr weich sind. In dieser "Köchelphase", etwas Currypulver hinzugeben, Zitrone, Salz, Pfeffer sowie deine Lieblingsgewürze. Wenn nach der "Köchelzeit", die Zutaten weich gekocht sind, zuerst das meiste Wasser abschöpfen und in ein Gefäß geben. Da die Zutaten nun püriert werden und die Suppe nicht zu flüssig werden soll, ist es besser, man gibt das Wasser nur nach und nach hinzu. Daher zuerst den Pflanzendrink hinzugeben und mit dem Pürierstab zu mixen beginnen. Jetzt, das Wasser nach und nach zugeben, bis die Suppe die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

Tipp: Das Dinkelbaguette passt super gut zur Linsensuppe! Du kannst daraus auch kleine Brotwürfel schneiden und in Öl anbraten. Mahlzeit!

Eure Elly

Mini-Nussschnecken

Mini-Nussschnecken, mürber Hefeteig

Die Keksezeit ist vorbei und dennoch hat man manchmal einfach Lust auf etwas kleines, feines zum Nachmittagskaffee oder möchte vielleicht einfach mal schnell etwas zaubern, wenn wieder ein Besuch ansteht. Diese kleinen Nussschnecken sehen nicht nur total süß aus, sondern schmecken auch unfassbar gut. Vorsicht Suchtgefahr! 😉
Sie bestehen aus einem mürben Hefeteig, der meiner Meinung nach noch besser schmeckt als ein normaler Mürbteig und außerdem in nur wenigen Schritten zubereitet ist. Ein super Soulfood, das bestimmt der ganzen Familie schmeckt!

Rezept

Zutaten für den Teig:
- 500 g glattes Mehl (am besten Type 700)
- 225 g kalte Butter
- 40 g Zucker
- 1 Packung Trockenhefe oder 20 g zerbröselte Hefe
- 1 Ei (Zimmertemperatur)
-  ca. 100 ml kalte Milch
- 1 Prise Salz

Zutaten für die Nussfülle:
- 60 ml Wasser oder Milch
- 50 g Zucker
- 200 g geriebene Walnüsse
- etwas Kochschokolade gerieben nach Geschmack
- 2 EL Rum
- Schalenabrieb einer Bio-Zitrone

- Staubzucker zum Wenden

So geht's:
Für den mürben Hefeteig, zuerst die kalte Butter in kleine Stücke schneiden. Dann alle Zutaten, bis auf die Milch in ein Schüssel geben und grob miteinander vermischen. Den Teig zu kneten beginnen und die Milch dabei schluckweise zugeben. Grund dafür ist, dass der Teig nicht zu weich sein sollte. Wenn man die Milch schluckweise zugibt, kann man diesen Vorgang gut kontrollieren. Der Teig lässt sich etwas schwerer kneten, das soll aber so sein. Wer nicht gerne lange mit den Händen knetet, nimmt einfach eine Küchenmaschine mit Knethaken oder die Knethaken eines Handmixers. Wenn sich nach einiger Zeit alle Zutaten zu einem homogenen Teig miteinander verbunden haben, den Teig für ca. 45 min an einem waren Ort gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Nussfülle zubereiten. Dafür alle Zutaten der Fülle miteinander vermischen und anschließend im Kühlschrank ziehen lassen.

Nach der Gehzeit, den Backofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den ca. 0,5 cm dick Teig ausrollen. Den Teig in ca. 2-3 fingerbreite Streifen, der Länge nach schneiden und die Nusssfülle auf den Streifen verteilen. Die Streifen einmal umschlagen und dann von links oder rechts einrollen. Je mehr ihr vom Teig einrollt, umso mehr Schichten bekommen die Schnecken und umso größer werden sie. Am besten ist es, nach ca. 2 cm die Schnecke abzuschneiden und dann die nächste Schnecke einrollen usw.

Wem das nicht gelingt, der kann die "Schnecken" gerne formen, wie er möchte. Wenn sie etwas größer sind, verlängert sich lediglich die Backzeit. Die Schnecken nun Blechweise ca. 15 min. backen und noch warm in Staubzucker wenden. Wer mehrere Blech zugleich in den Ofen schiebt, sollte ca. 160 Grad Heißluft verwenden.

Viel Freude beim Nachbacken!

Eure Elly

Apfel-Nusskuchen

Einfaches Apfel-Nusskuchen Rezept

Wenn es wieder einmal schnell gehen muss, hat man freilich keine Zeit, sich mit komplizierten Rezepten auseinander zu setzen. In meiner Rezeptesammlung findest du daher ausschließlich einfache und gelingsichere Rezepte, die dir deinen Alltag erleichtern und Körper und Seele guttun sollen. Vorrangig zeige ich dir Rezepte zum Backen, da es einfach meine absolute Leidenschaft widerspiegelt und es für mich das Schönste ist, Menschen damit glücklich zu machen.
Ich werde dir auch immer sagen, welche Küchenhelfer du am besten für dein Rezept nimmst und die Zutatenliste so einfach und allgemein, wie möglich halten. Natürlich gebe ich dir gerne ein paar Tipps, wie du deine Kreation noch besser von anderen abheben kannst, aber wollen wir mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben. Wer hat schon immer Grapefruit und Co. zu Hause? In meinen Rezepten widmen wir uns daher hauptsächlich saisonalen und regionalen Zutaten und versuchen dabei so natürlich wie möglich zu bleiben. Künstliche Aromen (wie etwa ein Zitronen Aroma) oder diese kleinen Pulverchen, wie etwa Einmachhilfen oder dergleichen, wirst du hier garantiert nicht finden. Sie sind oft voll von E-Nummern und werden in Laboren künstlich hergestellt. Darauf können wir getrost verzichten!

Ich zeige dir, wie es ganz simpel und natürlich, so richtig gut schmecken kann und das ohne viel Aufwand.
Los geht's!

 

Rezeptangaben für 4 Personen
Du brauchst:
- Einen Mixer, eine Schüssel, einen Esslöffel.
- Eine Waage und ein paar Gefäße, zum Abwiegen deiner Zutaten.
- Eine runde Kuchenform mit Durchmesser ca. 27 cm (eine kleinere eckige Form geht auch).

Zutaten:
- 3 große Eier
- 130 g Kristallzucker
- 4 Esslöffel Öl (z.B. Sonnenblumenöl)
- 2 Esslöffel Milch (oder auch Pflanzendrink)
- 1-2 Äpfel und Zitronensaft zum Beträufeln
- 3 Esslöffel Marmelade nach Geschmack

- 100 g Dinkelmehl glatt (oder auch Weizenmehl)
- 40 g geriebene Haselnüsse (du kannst auch andere Nüsse verwenden, aber mit Haselnüssen ist der Kuchen besonders gut!)
- 7 g (Reinweinstein)Backpulver -> Ich persönlich backe ausschließlich mit Reinweinstein, zumal es den intensiven Geschmack von herkömmlichen Backpulver nicht hat.)

So geht's:
Die Äpfel schälen und das Gehäuse entfernen, halbieren und in sehr dünne Scheiben schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht gleich braun werden. Die Eier mit dem Zucker zuerst etwas schaumig schlagen und dann nach und nach das Öl und die Milch zugeben. Weiterschlagen, damit die Masse relativ cremig wird. Den Ofen jetzt auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen.
Die restlichen, trockenen Zutaten miteinander vermengen und danach unter die Eimasse heben.

Die Kuchenform ggf. etwas einfetten, damit nichts kleben bleibt. Den Teig in die Form gießen und dann die Äpfel dünn auf den Teig schichten. In das vorgeheizte Backrohr geben und ca. 40 min. backen. Wenn der Kuchen fertig ist, die Marmelade zuvor etwas zergehen lassen und ihn dann noch warm damit bestreichen.

Tipp: Den Kuchen beim Backen immer wieder einmal kontrollieren. Je nachdem, wie die Äpfel geschichtet sind, kann er kürzer oder länger brauchen. Wenn er oben schön braun ist oder ihr die "Stechprobe" macht (mit einem Stäbchen in den Teig fahren, wenn nichts mehr kleben bleibt, ist er fertig), dann erratet ihr den Zeitpunkt bestimmt perfekt!

Viel Freude beim Nachbacken!

Eure Elly

Gesunder Schokosnack, aus gerettetem Brot

Altes Brot? Kein Problem!

Die beliebten Chocolate Fudges sind momentan in aller Munde und begeistern mit ihrem saftigen, Brownie-Geschmack. Sie sind etwas schmalzig und patzig, doch gerade das macht sie so wunderbar einzigartig! Die Fudges könnt ihr nun auch selbst, kinderleicht herstellen und ganz nach eurem Geschmack variieren!

Wie ihr dabei gleichzeitig auch euer altes Brot loswerden könnt, erfahrt ihr nun:

Du brauchst:

  • altes Brot
  • 100 g Haferflocken
  • 50 g Mehl (z.B. Mandelmehl oder Dinkelvollkornmehl)
  • Handvoll Datteln oder Rosinen
  • 2-3 EL Honig
  • etwas Wasser
  • Handvoll gehackte Nüsse
  • 50 g Kochschokolade
Und so geht's:

Brot erst kurz in warmen Wasser einweichen.
Alle anderen Zutaten in eine Schüssel geben und zusammen mit dem aufgeweichten Brot vermischen. Wasser hinzufügen, bis ein klebriger Teig entsteht.
Die Masse nun dünn auf ein Blech streichen (zuvor mit Backpapier auslegen) und bei 150° Heißluft goldbraun backen.

Die Kochschokolade mit ein paar Tropfen Öl (z.B. Nussöl) zum Schmelzen bringen und über die Masse streichen.
Schnitten schneiden und anschließend im Kühlschrank auskühlen lassen.